Flitterwochen?

Am Dienstag brachte uns unser Tour-Guide zu den schönsten Plätzen der traditionellen Stadt Kyoto. Morgens fuhren wir zuerst zum "Golden Pavillon". Ein großes goldenes buddhistisches Gebäude, in das man nicht rein darf, und wenn man noch so viel Geld hat. Anschließend verbrachten wir einige Zeit in einem Tempel, der sehr berühmt ist für seinen Garten aus Stein, der den Lauf des Lebens darstellt. Naja, manchmal musste man schon sehr viel Fantasie aufbringen. um in einem Stein eine schlafende Kuh zu erkennen. Hier trafen wir einen ehemaligen buddhistischen Priester, der viele Bücher geschrieben hat und durch einige kurze Lebensweisheiten berühmt wurde ("Everyday is a good day" ist einer davon). Der 83-jährige hat doch tatsächlich gedacht, Anna und ich wären ein Paar in den Flitterwochen. Mein entsetzter Blick hat einige unserer Gruppenmitglieder zum Lachen gebracht.
Außerdem besichtigten wir an dem Tag eine Art Palast des Shoguns, der die Leitung über das japanische Militär hatte. Ein imposantes Gebäude, in dem man eine Menge über sein Leben erfahren konnte.
Nachmittags hatten wir freie Zeit und durften aussuchen, was wir gerne machen würden. Anna und ich gingen zum "Bamboo Forest", dem Bambus-Wald. Wieder einmal sind Worte dank der Bilder nicht mehr notwendig.



















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