Black Water Rafting

In dem Kombipaket, das wir gebucht haben, war nicht nur Te Puia und Hobbiton inbegriffen, sondern auch das Black Water Rafting in den Waitomo Caves. Für dieses sportliche Ereignis wurden wir vom Veranstalter ordentlich ausgerüstet: Neoprenanzüge gegen die Kälte, Schuhe und Helme mit Lampen. Als alles saß, ging es auch schon los. Wir wurden zum Bestimmungsort gefahren, wo wir erstmal 'Trockenübungen' mit den Tubes machten. Das heißt, wir sprangen auf die richtige Art und Weise rückwärts und im Reifen sitzend in den Fluss. Danach ging es dann in die Höhle. Hierfür ging es erst ein gutes Stück zu Fuß in ein 'Loch' hinein. Wir liefen durch Bäche und unterirdische Flüsse. Das ist gar nicht mal so einfach, denn das Wasser hat teilweise eine enorme Strömung, sodass das Laufen ein wahrer Kraftakt ist. Das Besondere an den Waitomo Caves sind die wunderschönen Glühwürmchen, die dort leben. Man kann sie fast immer sehen. Für die beste Sicht formten wir eine Reihe und ließen uns durch das pechschwarze Gewölbe treiben, über uns Hunderte von Glühwürmchen, die leuchten wie türkise Sterne.
Abwechselnd laufend, treibend und springend (ja, wir durften im Reifen sitzend 2 Wasserfälle runter springen) ging' s dann weiter durch die Höhlen. Zum Schluss spielten wir das Spiel 'Wer findet den Ausgang', was allerdings nicht so schwer war. Wir haben uns einfach den Strom abwärts treiben lassen, dann kamen wir automatisch ans Ende der Höhle. Durchgefroren kamen wir zurück. Zum Aufwärmen gab' s eine warme Dusche und eine heiße Tomatensuppe mit Bagel.



















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